Vergütung und Altersvorsorge
Attraktive Vergütung ist ein wichtiges Argument bei der Einstellung und eine ebenso wichtige Komponente bei der Bindung fähiger und engagierter Mitarbeiter an das Unternehmen. Die Vergütungsregelungen orientieren sich an marktüblichen Kriterien und sind in Abhängigkeit vom Umfang der Führungsverantwortung nach individuellem und Unternehmenserfolg gewichtet.
Der Erfolg des Unternehmens spiegelt sich in zweifacher Hinsicht bei der Vergütung der Mitarbeiter wider: Mitarbeiter erhalten Erfolgsbeteiligung bei guter Entwicklung der Unternehmenskennzahlen. Eine weitere wichtige Rolle spielt der Unternehmenserfolg bei der betrieblichen Altersvorsorge: Ein erfolgsorientierter Beitragsbaustein sorgt hier für zusätzlichen Vorsorgeaufbau für die Absicherung im Alter.
Neben festen Gehaltsbestandteilen bietet Rheinmetall Führungskräften verschiedene variable Leistungsanreize und Zusatzleistungen. Dieses Vergütungssystem setzt durch Zielorientierung Anreize, Herausforderungen anzunehmen und Verantwortung zu übernehmen. Die erfolgs-abhängigen Entgeltanteile, die je nach Zielerreichungsgrad in einer Bandbreite zwischen 0 % und 200 % der Zieltantieme schwanken, sind über persönliche Zielvereinbarungen an individuelle Ziele und transparente Steuerungsgrößen des Unternehmens gebunden.
In das Programm „Führen mit Zielen“ sind, über die Führungskräfte hinaus, auch die übrigen außertariflichen Angestellten eingebunden, so dass auch bei diesen die persönliche Leistung mit dem Erfolg des Unternehmens verknüpft ist.
Vorstände, Geschäftsführungen und Obere Führungskräfte erhalten als Long-Term-Incentive zusätzlich eine Vergütungskomponente. Als langfristig gestaltetes Bindungs- und Anreizinstrument umfasst das Konzept die Auszahlung von bis zu 50 % in Rheinmetall-Aktien, die für vier Jahre mit einer Veräußerungssperre belegt sind. Da die Gewährung der Rheinmetall-Aktien von den Empfängern sofort zu versteuern ist, wird praktisch der gesamte Betrag in Aktien gewährt.
Die Anzahl der zu gewährenden Aktien wird anhand eines Referenzkurses bestimmt, der den Durchschnittskurs der letzten fünf Börsentage im Februar des nachfolgenden Geschäftsjahres abbildet.
Der Rheinmetall-Konzern unterstützt die Mitarbeiter zudem bei der Planung und Umsetzung einer die gesetzliche Rentenversicherung ergänzenden Absicherung, die die finanzielle Sicherheit im Ruhestand vergrößert. Dieses für die inländischen Standorte geltende System „Rheinmetall Plus“ besteht aus einer Grundversorgung, einer arbeitgeberfinanzierten, unternehmenserfolgsabhängigen Aufbauversorgung und einer mitarbeiterfinanzierten Zusatzversorgung, die verschiedene Formen der Entgeltumwandlung ermöglicht. Das Versorgungssystem ist für die Belegschaft und Führungs-
kräfte identisch strukturiert, höhere Einkommen werden leistungssteigernd berücksichtigt. Darüber hinaus können unter anderem mit dem Abschluss einer betrieblichen Direktversicherung oder einer Umwandlung von variablen Entgeltbestandteilen in eine betriebliche Altersversorgung (Deferred Compensation) weitere Angebote für eine effiziente Verbesserung der Versorgungssituation genutzt werden. Auch im Ausland gibt es länderspezifische Regelungen für die Altersvorsorge der Mitarbeiter.